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Unser Imker

Wir haben das Glück das unser Gartenmitglied Thomas Meyer sich mit seinem Bienenstock als Imker in unserer Gartenanlage niedergelassen hat. So kommen wir immer schnell zum leckeren Honig. Aber auch nicht nur die Gartenmitglieder können bei Thomas den Honig käuflich zum Preis von EUR 4,50/Glas erwerben. Jeder hat die Möglichkeit. Entweder Ihr versucht es direkt im Garten (Garten-Nr. 10) oder unter der Telefon-Nr. 015117894597

Allgemeines:

Die Honigbiene zählt zu den Staatenbildenden Insekten. In den Sommermonaten leben in einem Bienenvolk ca. 30.000—70.000 Bienen, davon sind die meisten Arbeiterinnen. Dies sind weibliche Bienen, die allerdings verkümmerte Eierstöcke haben. In jedem Bienenstaat lebt dazu eine einzige Königin, sie alleine hat einen vollständig ausgebildeten Geschlechtsapparat und ist damit in der Lage Eier zu legen, täglich handelt es sich dabei um ca. 2000 Stück als Maximalleistung, dies entspricht ihrem eigenen Körpergewicht. Aus denen dann wieder vorrangig Arbeiterinnen schlüpfen. Sie sorgt damit für den Bestand des gesamten Volkes. Ein dritter Bestandteil des Bienenstaates sind die Drohnen. Als Drohnen bezeichnet man die männlichen Bienen, die aus unbefruchteten Eizellen entstanden sind. Man erkennt sie gut an Ihrem plumpen, gedrungenen Körper und ihrem rundlichen Hinterteil, desweiteren sind sie größer als Königen und besitzen keinen Stachel. Die Anzahl dieser beschränkt sich in einem Bienenstock auf wenige Hundert Tiere. Drohnen sind zur Begattung der Königinnen da. Üblicherweise erwacht im Mai der Schwarmtrieb. D.h. es werden Königinnenzellen (Weiselwiegen) errichtet‚ und darin mittels dem speziellen Futtersaft Gelée Royale neue Königinnen gezogen. Die zuerst schlüpfende Königin tötet alle anderen Königinnenlarven ab, denn sie kann Ihre Herrschaft nicht mit einer anderen teilen. Schlüpfen Königinnen gleichzeitig, kann es zu Nachschwärmen kommen. Darunter versteht man das Abfliegen der gleichzeitig geschlüpften Königinnen mit einem kleinen Teil von Flugbienen. Ebenso hält das die alte Königin, denn diese schwärmt schließlich auch mit einem Teil der Arbeiterinnen aus und gründet ein neues Bienenvolk. Die Drohnen fliegen zu Drohnensammelplätzen um dort auf eine unbegattete Königin zu warten und jene beim Hochzeitsflug zu belegen, dies geschieht vorrangig im Mai - Juni. Die neue Königin, fliegt nach der Begattung zu ihrem Volk in den Stock zurück. Nach der Begattung beginnt diese Königin neue Eier abzulegen. Zum Ende der Honigsaison werden die Drohnen entweder von den Wächterinnen des Bienenstockes abgewehrt und dabei getötet (Drohnenschlacht) bzw. verhungern, da sie nicht in der Lage sind sich selbstständig zu ernähren. Noch im Stock befindliche Drohnen werden verjagt, da sie nur noch unnütze Esser sind.


Das Leben einer Arbeitsbiene

Im Gegensatz zu Ameisen, die ihr Leben lang die selben Aufgaben verfolgen und ausführen, übernimmt die Arbeitsbiene in Ihrem doch relativ kurzen Leben (45 Tage) sämtliche Aufgaben die in einem Bienenvolk für den Reibungslosen Ablauf notwendig sind. Während den ersten 4 Lebenstagen fungiert sie als Putzbiene und reinigt die Waben und den Stock. Vom 5. bis zum 11. Tag bezeichnet man sie als Amme, denn sie füttert die Königinnenlarven in den Weiselwiegen mit dem, bereits oben benannten, Gelee Royal.
Vom 11. bis zum 13. Tag ist sie Lagerarbeiterin. Ihre Aufgabe in diesen 3 Tagen besteht darin, die Pollen und den Nektar in den Zellen zu verstauen und den Bienenstock mit schnellem Schlagen Ihrer Flügel zu belüften. Damit sichert sie eine gleichbleibende Temperatur im Stock. Während der Brutzeit achten die Lagerarbeiterinnen besonders akribisch auf eine gleichbleibende Temperatur um die 35°C. Warum ist das so wichtig? Bienen, die bei anderen Temperaturen aufwachsen, sind im Lernverhalten und in der Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt. Würzburger Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits Temperaturunterschiede von nur einem Grad Celsius sich auf die Gehirne der erwachsenen Bienen auswirken: Dann ist die Anzahl der Nervenkontaktstellen in den Gehirnregionen verändert, in denen zum Beispiel Lernvorgänge und die Gedächtnisbildung ablaufen. Und wenn man nun bedenkt, das während der zehn bis zwölf Tage dauernden Puppenphase das Gehirn der Bienen komplett umgebaut, wird und viele Nervenverschaltungen neu entstehen, dann ist das nötig, um aus den wurmähnlichen Larven flugfähige Honigbienen mit ihren beachtlichen Sinnesleistungen hervorzubringen. In diesem kritischen Zeitraum klimatisieren die Lagerarbeiterinnen ihre Brut besonders sorgfältig auf eine mittlere Temperatur von den besagten 35°C.
Am 14. Tag entwickelt sich nun die Wachszelle am Hinterleib der Biene und sie wird zur Baubiene. Ab sofort beginnt sie nun mit dem Ausbau der Wabenzellen.
Vom 18. bis zum 21. Lebenstag wird die Biene zum Wehrdienst abkommandiert und übernimmt die Wache am Bienenstockeingang, In dieser Phase Ihres Lebens besteht Ihre Aufgabe darin Feinde vom Eindringen in den Bienenstock abzuhalten und man bezeichnet sie als Wehrbiene. Mögliche Feinde wären zum Beispiel Schmetterlinge, Wespen, Hummeln aber auch wie bereits erwähnt die eigenen Drohnen. Ab dem 22. Lebenstag bis zu Ihrem Tod, wird die Biene dann zu dem was die meisten sich unter einer Biene vorstellen. Sie beginnt von Blüte zu Blüte zu fliegen und Pollen, Nektar oder Propolis zu ernten bzw. Wasser für die Brutaufzucht zu holen. Im letzten Abschnitt Ihres Lebens bezeichnet man Sie daher als Trachtbiene. Sie sammelt allerdings eigtl. nicht für den Menschen sondern für die Ernährung Ihres eigenen Volkes.

Killerbinen

Löwenzahn Honig (ohne Bienen) selber machen